Eierstockzysten

 

Eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum in oder an den Eierstöcken. Sie können zwischen einigen Millimetern bis zu mehr als 50 Zentimetern groß werden. Die meisten Ovarialzysten sind  funktionelle Zysten, d.h. sie treten abhängig vom Hormonhaushalt auf. Zu den Ursachen zählen zyklusabhängige Hormonschwankungen, Hormontherapien, Schilddrüsenerkrankungen, Erkrankungen der Nebennierenrinde, aber auch Stress. Funktionelle Zysten bekommen nur geschlechtsreife Frauen, oft kurz nach der Pubertät oder in den Wechseljahren. Sie bilden sich in vielen Fällen spontan wieder zurück und sind meist gutartig.

 

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Welche Zysten gibt es?

Funktionelle Zysten sind:

Follikelzysten, Corpus-luteum-Zysten und Luteinzysten. Außerdem gibt es "Schokoladenzysten", die durch eine Endometriose-Erkrankung verursacht werden. 

Eine weitere Art funktioneller Zysten, ist das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS). Hierbei ist das weibliche Hormongleichgewicht gestört.

 

Neben den häufigeren funktionellen Zysten gibt es auch angeborenen Dermoidzysten und Parovarialzysten (Nebeneierstockzysten). Ab einer gewissen Größe können Ovarialzysten Unterbauch- und Rückenschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder schmerzhafte und starke Blutungen verursachen.

Selten kann es auch zum Platzen oder zur Stieldrehung kommen. Wenn sich eine Zyste um die eigene Achse dreht  unterbricht sie die Blutzufuhr zum Eierstock, was starke  Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Kreislaufprobleme verursachen kann.

Es gibt Eierstockzysten die Hormone produzieren und den Menstruationszyklus so beeinflussen, dass es zu mehrwöchigen Dauerblutungen kommen kann. 


Homöopathie bei Eierstockzysten

Gibt es keine großen Beschwerden oder andere Gründe, die eine Operation erforderlich machen, kann man die Zeit für eine alternative Behandlung nutzen.

 

Eine homöopathische Behandlung soll das Wachstum aufhalten, aber auch den „Mittelschmerz“ der mit dem Eisprung einhergeht abmildern. 

 

Hierfür können verschiedene homöopathische Mittel in Frage kommen. Einig davon sind beispielsweise:

 

Apis mellifica: Scharfer stechender Schmerz während des Eisprungs, meistens rechtsseitig, kühle Auflagen bessern.

Bryonia alba: Rechtsseitige stechende Schmerzen, die bei leichtester Bewegung schlimmer werden, starker Durst. 

Chamomilla matrikaria: Extrem starke Schmerzen, übellaunig und zornig, kann keine Erleichterung finden.

 

Grundsätzlich empfiehlt es sich einen homöopathisch arbeitenden Therapeuten aufzusuchen und eine konstitutionelle Behandlung in Angriff zu nehmen.